In meiner Praxis in Linz begleite ich als erfahrene Psychotherapeutin ältere Menschen und Paare
Für mich sind ihre Lebens- und Beziehungsgeschichten von besonderem Interesse. Daher ist es mein Wunsch, ältere Menschen und Paare zu unterstützen und ihnen bei ihren Konflikten und Problemen zu helfen.
Ist Psychotherapie für ältere Menschen sinnvoll?
Genaugenommen stellt sich diese Frage nicht, denn Psychotherapie ist in jedem Alter sinnvoll und förderlich.
Ein Blick in die Geschichte:
Manche Pioniere der Psychotherapie waren der Meinung, dass Psychotherapie bei älteren Klientinnen und Klienten von begrenztem Nutzen sei. Diese Ansicht hat sich gewandelt, und es ist nachgewiesen, dass Psychotherapie im Alter nicht nur möglich, sondern in den meisten Fällen erfolgreich ist.
Ja, aufgrund der vielfältigen Herausforderungen und einschneidenden Umbruchphasen ist psychotherapeutische Begleitung empfehlenswert.
Häufige Themen, die in meiner psychotherapeutischen Praxis bearbeitet werden
- Lebensübergänge und Sinnkrisen
- Verluste
- Konflikte in der Paarbeziehung
- Generationenkonflikt
Lebensübergänge
Lebensübergänge sind Phasen im Leben, in denen sich wichtige Lebensumstände verändern und Menschen sich an neue Lebensbedingungen, Rollen oder Anforderungen anpassen müssen.
Besonders im höheren Lebensalter können solche Veränderungen - etwa der Übergang in die Pension, gesundheitliche Veränderungen oder Verlusterfahrungen - Verunsicherung auslösen.
Daraus können Sinnkrisen entstehen - mit der Chance, neue Wege zu gehen und neue Sinnquellen zu entdecken.
Verluste
Verluste sind keineswegs altersspezifisch, jedoch werden ältere Menschen häufiger mit Verlusten konfrontiert als Jüngere.
Da Verluste als starke Stressoren gelten, ist diese Thematik eine Indikation für eine Psychotherapie.
- Körperliche Einschränkungen und primäre Alterserkrankungen
- Verluste von Fähigkeiten und Fertigkeiten
- Verlust des sozialen Status und sozialer Kontakte
- Verluste von nahestehenden Menschen
Ältere Paare – Konflikte in langjährigen Paarbeziehungen
- Veränderte Beziehungsmuster beim Übergang in den Ruhestand
- Einschränkungen und gegenseitige Hilfestellungen im Alltag
- Rollenumkehr durch Leistungseinbußen und Krankheit
- Sexualität
- Eheliches Burn-out durch alte Verletzungen und Kränkungen
Unbewältigte Ereignisse der Vergangenheit
- Kränkungen
- Unbewältigte vergangene Ereignisse
- Familiengeheimnisse
- Ungelöste Probleme in der Familie
Generationenkonflikt
Wenn unterschiedliche Wertorientierungen, Ansprüche an das Leben und Interessen aufeinanderprallen, kann es zu Konfliktpotenzialen kommen.
Dies betrifft sowohl den sozialen als auch den wirtschaftlichen Bereich. Die Machtverhältnisse kehren sich plötzlich um:
Das Kind trifft verstärkt die Entscheidungen für die Eltern. Diese Rollenumkehr kann für Eltern und Kinder nur dann gelingen, wenn Kinder eine gewisse filiale Reife erreichen.
Bei diesem Prozess ist Psychotherapie hilfreich zur Kommunikationsbewältigung und Konfliktlösung
- Ein ausgeglichenes Verhältnis von Nähe und Distanz finden
- Klare Grenzen ziehen
- Bereitschaft zu einer offenen und klaren Kommunikation zeigen
- Toleranz erlernen und anwenden
Einzeltherapie ist empfehlenswert, wenn …
- die Partnerin/der Partner an einer Paartherapie nicht interessiert ist
- jemand seine Anliegen ohne Partnerin/Partner besprechen möchte
- Probleme unabhängig von einer Beziehung bestehen
- unausgesprochene Themen (Trennungswunsch ...) im Raum stehen
- Unsicherheit bei Konflikten
- Vertrauensbruch
Paartherapie ist empfehlenswert, wenn beide Beteiligten Unterstützung wollen
Wenn zum Beispiel Beziehungsprobleme im Vordergrund stehen wie:
- Veränderung der Beziehung nach vielen Jahren
- unterschiedliche Lebenserwartungen
- Rollenwechsel
- Dominanz
- ungelöste Probleme aus der Vergangenheit
- Bilanz der gemeinsamen Lebenszeit
Ziel ist, ein Miteinander in Zufriedenheit leben zu können.